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Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Unfallchirurgie,
Manuelle Therapie/Chirotherapie und Notfallmedizin
Ambulante und stationäre Operationen
Diagnostik
In unserer Praxis haben wir verschiedene manuelle und moderne appartive diagnostische Verfahren, mit welchen wir die Ursache ihrer körperlichen Beschwerden herausfinden oder zumindest in einem ersten Schritt eingrenzen können.
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Untersuchung allgemein orthopädisch
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Manualtherapeutische Untersuchung
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Sonografie des Bewegungsapparats
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Röntgenuntersuchung des Bewegungsapparats
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Knochendichtemessung
Sonografie (Ultraschall)
Die Sonografie oder auch Ultraschall funktioniert wie ein Echolot: es werden (für den Menschen unhörbare) Schallwellen in den Körper geleitet und das Echo wird aufgefangen. Dadurch kann man Oberflächen verschieden dichter Gewebe bildlich darstellen.
Die Darstellung eignet sich besonders für Sehnen und Muskeln und ihre benachbarten Gewebe, wie Schleimbeutel und Sehnenscheiden. Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Selbst bei frühen Schwangerschaften ist nie irgendeine Wechselwirkung mit lebendem Gewebe beobachtet worden.
Röntgen (digital)
Beim Röntgen wird der Körper mit Strahlen durchleuchtet, die deutlich mehr Energie haben als Lichtstrahlen. Durch diese Energie können Wechselwirkungen mit lebendem Gewebe auftreten, daher ist die Anwendung möglichst zu begrenzen. Schwangere Frauen sollten möglichst nicht durchleuchtet werden, um das ungeborene Leben zu schützen. Es gilt aber Vor- und Nachteile abzuwägen und das Risiko der Strahlenbelastung
(wie sie ja auch in der Natur, bei Langstreckenflügen und in Betonhäusern vorkommt) gegen das Risiko der fehlenden oder falschen Diagnose ins Verhältnis zu setzen.
Durch unser digitales Röntgen und neueste Messeinrichtungen haben wir die Belastung weitestgehend minimiert. Regelmäßig werden Strahlenschutzkurse von uns Ärzten und den Arzthelferinnen
Knochendichtemessung (DEXA)
Die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) ist eine Untersuchungsmethode, die den Knochenmineralgehalt misst.
Damit lässt sich frühzeitig die Diagnose einer beginnenden Knochendichteminderung oder einer bereits manifesten Osteoporose und anderen Knochenerkrankungen stellen.
Die gebräuchlichste Methode ist die sogenannte DEXA-Messung (Dual Energy X-Ray Absorptiometry). Mit Hilfe von schwachen Röntgenstrahlen wird die Dichte von Knochen wie der Lendenwirbelsäule und des Oberschenkelhalses ermittelt.
Die Abschwächung der Röntgenstrahlen bei Durchdringung des Knochens wird gemessen, woraus die Knochendichte berechnet werden kann. Je weniger Strahlung durch den Knochen kommt, desto höher ist seine Dichte.
Die Ergebnisse werden oft als T-Score angegeben, der den Mineralgehalt mit dem eines gesunden jungen Erwachsenen vergleicht, wobei ein Wert von ≤-2,5 auf Osteoporose hinweist.
Ein T-Wert zwischen -1,0 und -2,5 deutet auf eine Osteopenie hin, also eine Vorstufe der Osteoporose.
Die Strahlenbelastung ist sehr gering und die Untersuchung ist schmerzfrei.
Bei Nachweis einer Knochendichteminderung kann sehr effektiv durch die Einnahme von Vitamin D, Calcium oder bestimmten Medikamenten eine Verbesserung errreicht werden.
Damit sinkt deutlich die Gefahr von Knochenbrüchen, welche bei eine ausgeprägten Osteoporose sogar bei Spontanbewegungen, das heißt ohne einen Sturz oder sonstigen Unfall, auftreten können.
Eine Knochendichtemessung wird generell allen Frauen ab 65 Jahren und Männern ab 70 Jahren empfohlen. Bei einer familiären Vorbelastung, langfristiger Kortisontherapie, Rheuma, Untergewicht oder gehäuften Knochenbrüchen kann dies jedoch auch schon deutlich frühzeitiger sinnvoll sein.
Wir beraten Sie hierzu gerne ausführlich in unserer Praxis.

