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Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Unfallchirurgie,
Manuelle Therapie/Chirotherapie und Notfallmedizin
Ambulante und stationäre Operationen
Knieendoprothetik
Bei fortgeschrittenem Verschleiß des Gelenkknorpels und dadurch einhergehenden Schmerzen und eingeschränkter Mobilität, kann heutzutage durch die Implantation einer Knieoberflächenersatzprothese (auch Hemischlitten- oder bikondyläre Schlittenprothese) eine vollständige Wiederherstellung der Gelenkfunktion und Mobilität erreicht werden.
Funktion und Indikation einer Knieprothese
Durch die operative Implantation einer Knieprothese kann die geschädigte Knorpeloberfläche bei einer fortgeschrittenen Kniegelenksarthrose (Gonarthrose) durch künstliche Komponenten ersetzt werden. Diese sind so aufgebaut, dass immer eine Metalloberfläche auf einer Kunststoffoberfläche gleitet (Gleitpaarung).
Die Oberschenkelkappe und die Schienbeinplatte werden aus hochpoliertem Metall (Cobalt-Chrom-Legierung) hergestellt. Die Gleitfläche (Inlay/Meniskusersatz) besteht aus Ultrahochmolekularem Polyethylen (UHMWPE) und fungiert als Puffer zwischen den Metallteilen.
Formen von Knieprothesen
Je nach Ausmaß der Schädigung kommen verschiedene Modelle zum Einsatz:
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Hemicap-Verfahren: Minimalinvasiver Teilersatz für kleinere, lokalisierte Knorpelschäden.
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Schlittenprothese (Teilprothese): Ersatz nur eines Gelenkabschnitts (meist innen oder außen), sofern Kreuzbänder und andere Strukturen intakt sind und nur ein Kompartiment des Gelenks von der Arthrose betroffen ist
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Totalendoprothese (Knie-TEP): Kompletter Ersatz der Gelenkflächen am Oberschenkel und Schienbein.

Bikondyläre Oberflächenersatzprothese (TEP)


Implantierte bikondyläre Knietotalendoprothese Persona® Firma Zimmer

Fortgeschrittene Arthrose

Knietotalprothese Persona® Firma Zimmer

Hemischlittenprothese Oxford® Firma Zimmer
Durchführung der Operation
Durch unsere jahrelange operative Erfahrung in der Knieendoprothetik und kontinuierliche Weiterbildungen, können wir unseren Patienten modernste Techniken und Implantate anbieten.
Der Eingriff wird stationär durchgeführt. Der stationäre Aufenthalt beträgt ca. 5-7 Tage. Im Anschluss daran sollte eine stationäre oder, falls Sie dies bevorzugen, eine ambulante Reha erfolgen. Dies wird im Rahmen der präoperativen Vorbereitungen durch uns für Sie organisiert.
Eine persönliche Begleitung unserer Patienten durch uns vor dem Eingriff, während der Operation und auch in der Nachbehandlung über unsere Praxis ist für uns selbstverständlich und aus unserer Sicht essentiell für ein erfolgreiches operatives Ergebnis.

